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 Styropor, Neopor und ecovio sind eingetragene Marken der  BASF SE.  airpop ist eine eingetragene Marke der EUMEPS

Styropor® - Was ist das
eigentlich?

 
Informationen zu EPS / Styropor / airpop®

 

Styropor® ist der Handelsname der BASF für expandierfähiges Polystyrol (kurz EPS).

Seit Anfang 2014 ist auch der Markenname airpop als europaweit einheitlicher Name für

EPS zu finden. airpop ist eine Idee des europäischen Dachverbandes der EPS

verarbeitenden Industrie EUMEPS und der deutschen Industrievereinigung

Kunststoffverpackungen e.V. Weitere Infos zu airpop finden Sie hier:

 

airpop Imagefilm auf youtube

 

airpop Webseite

 

 

Polystyrol ist der Grundstoff für Styropor®. Er wird aus Erdöl gewonnen. Als Grundsubstanz liegt Polystyrol in Form kleiner Kügelchen vor. In diesen Kügelchen befindet sich Pentan, das sich bei Erhitzen über Wasserdampf sehr stark ausdehnt. Unter Erwärmung und Druck entsteht ein mechanisch belastbarer Schaumstoff. Dieser Schaumstoff kann nach den Erfordernissen in der späteren Verwendung entsprechend in nahezu jede Form gebracht werden.

 

Chemisch gesehen ist Polystyrol eine reine Kohlenstoff-Wasserstoff-Verbindung und für die Umwelt unbedenklich.

 

Ist Styropor umweltfreundlich?
 

Bei manchen Menschen hat Styropor einen schlechten Ruf. Völlig zu unrecht, wie man schnell erkennt, wenn man sich ein wenig mit dem Wertstoff EPS auseinandersetzt.

 

So wurde fälschlicherweise behauptet, dass in Styropor FCKW enthalten sei. Dies ist schlicht falsch. In EPS ist weder

FCKW noch ein anderer, ozonschichtschädlicher Stoff enthalten. Dies war auch in der Vergangenheit nicht der Fall. Anhand

verschiedener Zertifikate der unterschiedlichen EPS Hersteller lässt sich dies nachweisen.

Generell sind in Styropor keine Schwermetalle oder andere besorgniserregende Stoffe enthalten. Für unsere Verpackungen und

technischen Formteile, verwenden wir bei Grein ausschließlich Material ohne Flammschutzmittel, wie es z.B. bei Dämmung zum

Einsatz kommen kann.

EPS Recycling:

 

EPS kann zu 100% recycled werden. Es kann zermalen und wieder in die Produktion von Styroporteilen gegeben werden. Auch wird es in speziellen Ziegeln, Dämmplatten und in der Landwirtschaft eingesetzt. Es kann zu syntetischem Öl verarbeitet werden und liefert, selbst wenn es "nur" verbrannt wird, pro kg einen Heizwert von ca. 1,3 l Heizöl.

In Deutschland liegt die Recyclingquote bei ca. 75 %, Europaweit wurden 2013 laut Eumeps schon 67% wiederverwendet. Sollte Styropor doch auf der Deponie landen, ist es absolut umweltverträglich und belastet weder Böden noch Gewässer.

 

Warum EPS die bessere Alternative für Verpackungen darstellt, können Sie hier in einem offenen Brief unserer Geschäftsführer von 2010 nachlesen.

 

Da Styroporformteile keinerlei giftige Stoffe abgeben, werden auch Produkte aus der Tierhaltung und -zucht, wie z.B. Bienenstöcke und Brutkästen, aus EPS hergestellt. Weil Styropor Wasser und UV Licht trotzt, können diese Gegenstände sehr lange im Freien eingesetzt werden. Es sind keine negativen Auswirkungen auf die Tiere bekannt - im Gegenteil bei einigen Imkern wurden sogar höhere Honigerträge beobachtet.